Autor Thema: Cannabis gegen Schmerzen  (Gelesen 8255 mal)

Ema72

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Cannabis gegen Schmerzen
« am: November 01, 2015, 09:10:28 Vormittag »
Hallo liebe Leute!

Habe folgenden interessanten Artikel über einen Leidensgenossen im Netz gefunden....Leider bekommt er das, was ihm hilft gegen die Schmerzen, nicht bezahlt!
Gut gefällt mir die Bezeichnung "HNPP ist eine Schmerzerkrankung!". Das ist für viele von uns sehr zutreffend, obwohl immer noch Mediziner glauben, dass es eine schmerzlose Neuropathie wäre. Jene, die sich nicht auskennen und jene, die nichts
über die Heterogenität von HNPP gehört bzw. gelesen haben.
Inzwischen gibt es natürlich auch schon Studien über das Auftreten von Schmerzen im Zusammenhang mit HNPP und Studien, die die phänotypische Ähnlichkeit mit CMT 1A belegen. Lähmungen, die nicht mehr verschwinden, Schmerzen,
schwere Hand- und Fußverformungen, die zu Behinderungen führen, Fatique, Muskelkrämpfe,...
Aber lest selbst den Artikel über einen Betroffenen...
(Die starke Übelkeit und Gewichtsabnahme, die im Artikel erwähnt werden, würde ich als die typischen Nebenwirkungen einer Opiattherapie
gegen Schmerzen interpretieren (Morphiumpflaster)....was dann natürlich dazu führt, dass man gegen Schmerzen einfach etwas anderes ausprobieren möchte.)
Die schmerzlösende Wirkung von Cannabis ist in der Medizin bekannt und wird mitunter bei schweren Spastiken bei MS-Kranken eingesetzt oder auch
bei schwer einzustellenden Epilepsien...man muss es auch nicht "rauchen" und seine Lunge damit schädigen (ist ausserdem nicht erlaubt) Es gibt noch andere Darreichungsformen (medizinische Tropfen, CBD-Öl)
Und natürlich geht es in dieser Diskussion auch darum, was erlaubt ist und was nicht.
http://www.swp.de/ulm/lokales/alb_donau/Streit-um-Kosten-fuer-Cannabis-Therapie-Gericht-weist-Klage-ab;art4299,3333347

Eure Ema
« Letzte Änderung: Januar 24, 2016, 09:46:38 Vormittag von Ema72 »
Hinfallen. Aufstehen. Krone richten. Weitergehen.